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Rosen und Knochen – Christian Handel [Rezension]

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Buch: Rosen und Knochen

Autor: Christian Handel

Verlag: Drachenmond Verlag

Reihe: Die Hexenwald-Chronik

Format/Preis: Ebook: 4,99 €  Taschenbuch: 12,00 €

Seiten: 200Seiten

Will ich haben!

 

 

Klappentext

ürchtest du dich, bei Mondschein das Grab einer Hexe zu betreten?

Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose durch die Lande. Sie bekämpfen Trolle, retten Jungfrauen vor Wassermännern und vertreiben Kobolde aus Mühlen und Bauernhäusern.

Als sie von den Bewohnern eines kleinen Dorfs angeheuert werden, den spukenden Geist einer Hexe unschädlich zu machen, geraten sie allerdings in ein alptraumhaftes Abenteuer, das sie an ihre Grenzen führt. Und das ein gut gehütetes Geheimnis ans Licht bringt, das eine von ihnen vor der anderen gern für immer verborgen hätte …

 

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich zusammen mit Jay von Jays Mixtape gelesen, nachdem wir uns es zusammen im letzten Sommer gekauft hatten. Jay und ich haben uns getroffen und gemeinsam gelesen, versucht zu kochen und dieses Buch gekauft. Nun bin ich endlich dazu gekommen es gemeinsam mit ihr zu lesen, und das nächste Buch, das wir lesen, steht auf schon an!

Dieses Cover ist einfach wunderschön! Ich liebe es und finde es einfach klasse gestaltet. Dazu muss ich sagen, dass es ein Buch aus dem Drachenmond Verlag ist und wer die Drachen kennt, weiß wie schön ihre Cover sind!

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen habe ich mich ganz schnell und gut eingefunden. Ich war schnell im Geschehen von Schneeweißen und Rosenrot drin. Die Geschichte beginnt, wo die zwei Hexenjägerinnen sich auf den Weg zum Hexenhaus, ihrem Auftrag der Dorfbewohner machen. Nachdem sie das Hexenhaus gefunden haben, geht es richtig los: sie erkunden und erforschen das Haus und finden einen Weg, die Hexe aus diesem Haus zu finden. Der Weg, wie sie die Hexe finden, ist für mich sehr gut und ausführlich dargestellt. Auf Rosenrots und Schneewittchens Suche nach den Überresten der Hexe kommen immer wieder Visionen auf, die ich als sehr lebhaft empfunden habe.

Das Buch endete meiner Meinung nach ziemlich abrupt, auch wenn das irgendwie auch gut in die Geschichte passt. Trotzdem hätten ein paar Kapitel mehr mit Erklärungen nicht geschadet. Viele Dinge sind mir leider noch immer unklar, wie zum Beispiel die Frage, wieso Rosenrot die Magie so hasst. Die ganze Geschichte spielt im Grunde am ein und demselben Ort, nämlich dem Hexenhaus. Da die ganze Geschichte dort spielt, fehlten mir noch mehr Details, um mir das Hexenhaus und seine Umgebung noch besser vorstellen zu können. Zum Ende der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse und ich war überfordert und verwirrt. Meiner Meinung nach ein bisschen zu viel des Guten, weil echt sehr viele Dinge auf einmal beziehungsweise kurz nacheinander geschehen.

Was bei mir aber auf jeden Fall punkten konnte, war die Wortwahl, die der Autor in seiner Geschichte benutzt hat. Für mich war es ein sehr spannendes Leseerlebnis, zu lesen mit einer für mich so interessanten Schreibweise. Ich empfand es auf eine Weise gewissenhafter und gehobener, als die Bücher die ich sonst lese. Trotzdem konnte ich das Buch sehr gut lesen und wie schon gesagt, bereiteten mir der Schreibstil und die Wortwahl große Freude! Das Buch hatte keine wirklichen Kapitel, sondern immer mal wieder war ein Anfangsbuchstabe großgeschrieben und es gab Absätze. Für mich waren die „Kapitel“ etwas sehr kurz, ich hätte mir Kapitel mit mehr Inhalt gewünscht. Rosen und Knochen wurde aus der Ichperspektive geschrieben, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.  So hatte ich zumindest die Chance Schneeweißen besser kennenzulernen.

Die Charaktere, wovon wir im Grunde nur fünf haben, wenn man die aus den Versionen mitzählt. Die drei Charaktere aus den Versionen finde ich klasse dargestellt! Einfach toll gemacht und ich liebe sie. Unsere zwei Protagonisten sind zwar toll, aber mir fehlte vor allem bei Rosenrot mehr Hintergrund wissen. Die Partnerschaft in der Geschichte finde ich ganz nett. Für mich hätte sie nicht sein müssen, aber da sie nicht im Vordergrund steht, sondern eher die Freundschaft und das Ziel die Überreste der Hexe zu finden, ist es für den ein oder anderen ein nice-to-have.

Fazit

Rosen und Knochen ist etwas für den kurzen Lesegeschmack zwischen durch. Die Geschichte hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht zu lesen, hatte aber die einen oder anderen Hacken. Einige Dinge haben mir gefehlt die ich mir einfach gewünscht hätte. Jedoch kann man das Buch abgesehen von diesen Hacken gut lesen und sie sind an sich auch kein muss, sondern einfach nur da um die Geschichte in meinen Augen besser zu gestalten.

Alles Liebe und bis zum Nächsten mal!

Weiterführende Links
Klappentext- und Bildrechte und die Quelle derer liegen beim Drachenmond Verlag.

5 Kommentare

  1. Huhu❤

    Eine wirklich schöne Rezension mit interessanten Aspekten!
    Jetzt bin ich umso gespannter auf die Geschichte!

    Liebster Grüße ❤ Jill

    • Heyo 🙂
      Die Rezension ist mir so schwer gefallen und ich weiß gar nicht mal wieso. Aber Danke für das Kompliment ☺️☺️
      Viel Spaß beim lesen!
      Liebe Grüße

      • Ich glaube gerade, wenn man auch einige Kritikpunkte hat, ist es schwer diese “ordentlich” zu verpacken. Ich finde, es ist dir sehr gut gelungen!

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