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Last Heaven – Tödliche Geheimnisse von Lisbeth Jarosch [Rezension]

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Buch: Last Heaven – Tödliche Geheimnisse
Autor: Lisbeth Jarosch
Verlag: Piper Verlag

Format/Preis: Ebook: 4,99 € Taschenbuch: 13,99 €
Seiten: 360Seiten

Will ich haben!

Klappentext

Nordamerika im Jahr 2335. Vor mehr als 200 Jahren wurde hier der Staat Last Haven als internationales Projekt zur Lösung der Überbevölkerung der Erde gegründet. Als einziger Ort auf der Welt bietet er Sicherheit und Lebensqualität – zumindest denjenigen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Doch was passiert, wenn man dazu nicht mehr in der Lage ist? Wie schnell es dazu kommen kann, erfährt die 18-jährige Aida am eigenen Leib, als sie sich bei einem Arbeitsunfall verletzt. Auf einmal steht sie selbst auf dem Prüfstand und muss ihren Wert unter Beweis stellen. Zum Glück gibt es da jemanden, der ihr bei ihrem Kampf um einen Platz in der Gesellschaft eng zur Seite steht. Denn Last Haven ist gnadenlos gegenüber allen, die dem Land auf der Tasche liegen…

(Textquelle: https://www.piper.de/)


Zu aller erst, möchte ich mich bei Netgelly und dem Piper Verlag dafür danken, dass ich dieses Buch kostenlos zum Lesen und rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen habe. Diese Tatsache beeinflusst jedoch nicht meine Meinung zu diesem Buch.

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch angefragt, da mich das Cover unglaublich angesprochen hat! Auf ihm ist unsere Protagonistin zu erkennen, die sich die Skyline einer Stadt anschaut und somit dem Betrachter den Rücken zugewandt hat. Meiner Meinung nach ein gelungenes Cover was zur Geschichte innen passt!

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben. So bekommt der Leser einen Eindruck, was Aida fühlt und denkt. Die Kapitel waren mir persönlich teilweise zu lang und durch den Schreibstil der Autorin, der nicht ganz so flüssig war, wurde das lesen manchmal schwierig. Auch dass die Geschichte erst bei etwa der Hälfte des Buches beginnt, hat es für mich nicht leichter gemacht. Gerade zu Beginn der Geschichte, finde ich den Schreibstil etwas holperig und dass es dann erst etwa Mitte des Buches richtig beginnt, war für mich störend.

Der Staat „Last Heaven“ hat mir jedoch von Anfang an gut gefallen. Vom ersten Moment an, hat man diese Gewisse Atmosphäre gespürt, die eine Dystopie ausmacht. Eine Welt, oder ein Staat, der im Jahr 2335 durchaus real sein könnte. In einer Welt, in er es klare Strukturen und Regeln gibt wächst unsere Protagonistin auf. Von klein auf, wird ihnen und ihren Freunden erklärt, dass jeder seinen Beitrag zur Gesellschaft leisten muss, damit diese Gesellschaft funktioniert. Jedoch scheint alles aus dem Ruder zu laufen, als Aida sich bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt und somit versetzt wird um an einer anderen Stelle der Gesellschaft zu arbeiten. Schritt für Schritt findet Aida immer mehr Geheimnisse über die Gesellschaft heraus und ist davon geschockt. Wie es weiter gehen wird, müsst ihr selber lesen. Die Romanze von Aida in die sich entwickelt, nimmt keinen wichtigen Platz ein und war für mich nicht sehr logisch. Irgendwie passte sie nicht hinein, auch wenn sie keinen großen Teil der Geschichte einnimmt.

Wir lernen Aida als neugierige, loyale und freundliche Person kennen. Sie ist in der Gesellschaft von Last Heaven groß geworden und ist weitestgehend zufrieden mit der Gesellschaft. Später im Buch, beweist sie, dass sie nicht nur neugierig ist sondern auch bereit für ihre Meinung einzustehen, auch wenn ihr später erst bewusst wird, wie hoch der Preis dafür ist.

Fazit

Die Dystopie „Last Heaven“ von Lisbeth Jarosch hat ein ganz besonderes Setting. Jarosch hat eine spannende Dystopie geschrieben, die jedoch auch einige Schwachpunkte aufweist. Jedoch kann ich im großen und ganzen Sagen, dass wenn man über einige der Schwachpunkte hinweg sehen kann, dieses Buch für Dystopie-Liebhaber ein tolles Abenteuer ist!

 

Alles liebe und bis zum nächsten Mal!

 

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