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Scythe Die Hüter des Todes von Neal Shusterman [Rezension] Das Buch mit den ClickBait

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Titel: Die Hüter des Todes
Reihe: Scythe Trilogie Band 1
Autorin: Neal Shusterman
Verlag: Fischer Verlag

Format: Hardcover / Ebook
Preis: 19,99 Euro /  4,99 Euro
Seitenanzahl: 528
Genre: All Age/Jugendbuch

Klappentext

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten … [Textquelle und Textrechte liegen bei dem Fischer Verlag]


Nachdem ich das Buch überall auf Instagram, Facebook, Blogs, YouTube… gesehen hatte wollte ich es auch haben. Zu meinem Glück, fand ich es schließlich bei Apple Music als Hörbuch und freute mich so wahnsinnig, da ich nur Gutes über dieses Buch gehört hatte. Kurze Zeit später begann meine Reise in die Welt der Scythe…

Meine Meinung

Das Cover des Buches ist ja mehr als Ansprechend! Auf ihm ist ein Scythe zu sehen, welcher eine Sense in der Hand hält. Viele würden bei diesem Cover sicherlich ein Thriller o.Ä vermuten und nicht ein dystopisches Jugendbuch. Das Cover ist wie ein ClickBait, man sieht es und man muss daraufklicken- oder in dem Fall in die Hand nehmen.

Neal Shusterman schreibt, auf eine sehr spannende Weise. Ich hatte das Gefühl beim hören, dass jeder der Charaktere einen “eigenen Wortschatz” hatte. Das war für mich sehr schön zu hören und verdoppelte den Spaß sofort. Nachdem ich mir das Buch gekauft habe, las ich ein paar Stellen nach und hier bestätigte sich die Meinung, die ich eh hatte: was ein genialer Schreibstil!

Der Schreibstil wird von einer unglaublich spannenden Welt und Geschichte begleitet. Citra und Rowan, die zum Scythe ausgebildet werden, stellen sich der Herausforderung, Menschen nachzulesen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich mir nicht sicher, ob das Buch etwas für mich werden würde. So weiter ich jedoch in die Story kam, umso besser wurde die Geschichte. Es fing an, eine Welt zu werden, in der Menschen nicht einfach so nachgelesen werden sondern, die Nachlese begann für mich einen Sinn zu ergeben. Ich finde, dass Shusterman mit dem Scythetum eine richtig spannende Welt erschaffen hat. So tiefer ich in die Geschichte kam, umso besser gefiel sie mir. Das erste Buch erzählt über das Ausbildungsjahr der zwei Protagonisten, indem so viel mehr zählt als nur die Ausbildung an sich.

Wir begleiten Citra und Rowan auf dem Weg der Ausbildung zu einem Scythe. Zwei Junge Menschen, die vor allem eine Sache gemeinsam haben: Sie wollen keine Scythe werden. Ihnen wird immer klarer, was es bedeutet ein Scythe zu sein und für welche Werte sie sich einsetzen und welche gegen ihre eigene Moral sprechen. Die Dynamik und Spannung in dem Buch sind einfach einzigartig. Rowan, der die Entwicklung vom Außenseiter zum Gefürchteten durchlebt und Citra, die durch ihre selbstbewuste und pflichtbewusste Art, dem Buch den richtigen Kick geben.

Ich habe nur eine winzig kleine Kritik an dem Buch: der Tod, oder wie in dem Buch das Nachlesen, wird als etwas schlimmes oder teilweise auch als Bestrafung dargestellt. Diese Sichtweise stört mich im Nachhinein ein wenig.

Das Buch ist defenitiv eines meiner Highlights aus diesem Jahr! Ich empfehe quasie jedem das Buch zu lesen, der es noch nicht gelesen hat! Das ist auf jeden Fall ein Buch, welches sich seinen Hype auf ganzer länge verdient. Es ist fesselnd von der ersten bis zur letzen Seite. Die regelmäßigen Tagebucheinträge bringen immer wieder einen frischen Wind in die gesamte Geschichte und machen diese umso lesenswerter. Von mir gibt es hierfür die Bewertung: Meisterwerk.

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